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Digitale Selbstverteidigung: Unterrichtsimpulse und Quellen zur Diskussion über Selbstdatenschutz und digitale Autonomie

Digitale Selbstverteidigung: Unterrichtsimpulse und Quellen zur Diskussion über Selbstdatenschutz und digitale Autonomie


„Zu argumentieren, man kümmere sich nicht um seine „Privatheit“ weil man nichts zu verbergen habe, ist nichts anderes als zu sagen, man kümmere sich nicht um „freie Meinungsäußerung“ weil man nichts zu sagen hat.“ – Edward Snowden[1] – Pic by Laura Poitras / Praxis Films, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org
Du musst um deine Privatsphäre kämpfen, sonst verlierst du sie.[2] – Eric Schmidt, CEO Alphabet Inc.[3] (Dachorganisation von Google Inc.) – Pic by Guillaume Paumier – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org

Als Pädagoge steht man heute häufig vor der Tatsache, dass Schülerinnen und Schülern doch recht arglos mit Ihren Daten hantieren und wir nicht immer wissen, wie damit umzugehen ist. In Diskussionen hört man immer wieder die Floskel „ich habe ja nichts zu verbergen“ oder „ist mir doch egal“. Eine gute, wenn auch etwas intellektuelle Beschäftigung mit dieser Form der Argumentation findet man bei Telepolis[4], eine allgemeinere bei Spiegel Online[5] und Amnesty International[6]. Im Gegensatz zu dieser Informations-Arglosigkeit scheint es in der Bevölkerung aber dennoch eine immer stärkere Verunsicherung zu geben, wie sicher unsere Daten im Netz eigentlich aufgehoben sind[7] [8].

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SAMR

SAMR

Das SAMR Modell wird in der Diskussion um den Einsatz von Medien- und Lerntechnologie in deutschen Schulen immer wichtiger. Um einen schnellen Einblick in dieses „Selbstbeobachtungswerkzeug“ zu schaffen habe ich die englischsprachige Version eines Erklärbildes der kanadischen Lehrerin Sylvia Duckworth auf Deutsch adaptiert. Hierbei wird das SAMR Modell nicht als hierarchisches Modell gezeigt, was ansonsten in der Interpretation zu diversen Mißverständnissen des Konzepts führen kann. Alternativ sind die Bereiche nebeneinander als „Bad der Möglichkeiten“ beschrieben. Sehr sinnvoll, wie ich finde!

SAMR_Bad

Das SAMR Modell – adaptiert mit Erlaubnis von Sylvia Duckworth – https://sylviaduckworth.com/ – Deutsche Übersetzung von Ekkehard Brüggemann – http://ekkib.de

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Austausch interaktiver Whiteboard Projektorenlampen

Austausch interaktiver Whiteboard Projektorenlampen
Videoprojektor - kompettes Lampenmodu

Videoprojektor – komplettes Lampenmodul – by Mr.checker (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Austausch von Videoprojektorenlampen der im Landkreis Harburg verbauten Interaktiven Whiteboards kann teuer sein. Muss es aber nicht!

Eine normale Videoprojektorenlampe hat im Jahr eine ungefähre Laufzeit von rund 800 Stunden. Die Lebensdauer einer solchen Lampe ist auf ca. 2000-3000 Stunden begrenzt. Zwar werden von den Herstellern höhere Laufzeiten angegeben, die Lichtausbeute reduziert sich aber erfahrungsgemäß radikal ab dieser Laufzeit. Normalerweise sind die einzelnen Videoprojektorenlampen in einem Modul verbaut.

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internetbasierte Cloud- und Kooperationswerkzeuge zur gemeinsamen Arbeit in Schule

internetbasierte Cloud- und Kooperationswerkzeuge zur gemeinsamen Arbeit in Schule

Generell möchten wir zunächst anmerken: Das Themenfeld ist SEHR komplex. Scheuen Sie nicht ein Gespräch mit Ihrer Medienpädagogischen Beratung zu suchen und klären Sie ihren individuellen Fall VOR der Einführung. Dennoch möchten wir hier relevante Punkte für den Einsatz von Cloud- und Kooperationsplattformen in Schule kurz für Sie zusammenfassen:

Kooperations- und Cloudplattformen:

Unter einer Kooperationsplattform ist jede serverbasierte Anwendung zu verstehen, die von Schulen zu Zwecken der Information, der Kommunikation sowie des Lehrens und Lernens betrieben oder genutzt wird. Kooperationssplattformen ermöglichen das gemeinsame Arbeiten von Kollegien im Internet gemeinsam mit oder auch ohne Schüler. Es gibt viele verschiedene Kooperationsplattformen* am Markt. Neben offenen und kostenfreien Lösungen wie z.B. Owncloud, Mediawiki, Moodle gibt es auch eine Menge verschiedener kommerzieller Anbieter.

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Unterrichtsmedien und Urheberrecht

Unterrichtsmedien und Urheberrecht

bomb-156107_1280Texte, Bilder, Töne, Filme und Computerprogramme bzw. deren beliebige Kombination unterliegen regelmäßig dem Schutz des Urheberrechts. Eine besondere Kennzeichnung ist dafür nach deutschem Recht nicht erforderlich.

Urheberrechtlich geschützt sind der Inhalt und die Gestaltung. Beim Kauf eines Buches z.B. erwirbt man das Eigentum am Papier, an der Druckerschwärze, dem Leim (der die Seiten zusammenhält), nicht jedoch an dessen Inhalt.

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