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Was kann man machen in Berlin

Was kann man machen in Berlin

 Was kann man machen in Berlin?

Bei dieser Entdeckungstour durch Berlin geht es weniger um Shopping, Shows oder edle Lokale, sondern um Dinge, die man gesehen haben sollte und um Orte, die für Jugendliche interessant sein könnten. Die deutsche Hauptstadt mit ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit und ihrer zukunftsorientierten Gegenwart ist immer wieder ein Anziehungspunkt für junge Menschen.

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Schulische Medienbildung – Eine kooperative Aufgabe von Trägern und Schulen

Schulische Medienbildung – Eine kooperative Aufgabe von Trägern und Schulen

1.  Träger und Schulen als Bildungspartner

Schulische Medienbildung versteht sich als dauerhafter, pädagogisch strukturierter und begleiteter Prozess der konstruktiven und kritischen Auseinandersetzung mit der Medienwelt. Sie zielt auf den Erwerb und die fortlaufende Erweiterung von Medienkompetenz ab; also jener Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives, ethisch und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen. Sie umfasst auch die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll in der virtuellen Welt zu bewegen, die Wechselwirkung zwischen virtueller und materieller Welt zu begreifen und neben den Chancen auch die Risiken und Gefahren von digitalen Prozessen zu erkennen.  Medienkompetenz kann nur im Zusammenwirken von familiärer Erziehung, Sozialisation, der individuellen Nutzung von Medien in der Freizeit und durch außerschulische und schulische Medienbildung erworben werden. Zudem ist zeitgemäße Bildung nicht ohne Medienbildung denkbar; sie ist als wichtiger Beitrag zu Lernprozessen zu sehen.

Dabei werden möglichst die Kompetenzbereiche[1] aus dem Orientierungsrahmen Medienbildung berücksichtigt:

Der „Orientierungsrahmen Medienbildung“ als unterstützendes Instrument

Der Orientierungsrahmen Medienbildung ist ein unterstützendes Instrument für die Qualitätsentwicklung der allgemeinbildenden Schulen. Er dient der Entwicklung der schulinternen Arbeitspläne und ist für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften relevant.

Der Orientierungsrahmen ist im Internet einsehbar:
http://ormedien.nline.nibis.de/nibis.php

Wir unterscheiden in der Medienbildung verschiedene Kompetenzbereiche in entsprechenden Komplexitätsstufen. Hier lohnt sich ein Blick auf die erste hieraus resultierende Kompetenzmatrix[2].

Die Kompetenzmatrix ist im Internet einsehbar:
http://nibis.de/nibis.php?menid=10293

Aufbauend auf das Medienbildungskonzept der Schule richtet der Träger die Medienentwicklungsplanung aus. Diese Kooperation spiegelt auch das folgende Konzept wieder:

Medienkompetenz in Niedersachsen, Ziellinie 2020

Dieses Konzept des Landes Niedersachsen ist in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt worden: Im Dezember 2008 veröffentlicht die Länderkonferenz Medienbildung (LKM) ihr Positionspapier „Kompetenzorientiertes Konzept für die schulische Medienbildung“ erstmals. Es folgt der richtungsweisende KMK-Beschluss zur „Medienbildung in der Schule“ vom 8.3.2012. Das Land Niedersachsen treibt 2012 mit dem Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Meilensteine zum Ziel“[3] die Verankerung von schulischer Medienbildung weiter voran. 2015 erscheint das aktuelle Positionspapier der LKM[4] und 2016 veröffentlicht die Staatskanzlei in parteiübergreifend überarbeiteter Version das Konzept „Medienkompetenz in Niedersachsen, Ziellinie 2020“[5].

Landeskonzept Medienkompetenz in Niedersachsen:
http://www.medienkompetenz-niedersachsen.de/landeskonzept.html

Bei der Planung und Umsetzung der schulischen Medienbildung ist es von grundsätzlicher Bedeutung, zwischen der schulischen Medienbildungskonzeptentwicklung und der darauf aufbauenden kommunalen Medienentwicklungsplanung zu unterscheiden. Bei der Medienbildungskonzept-entwicklung liegt der Schwerpunkt auf den pädagogischen Entscheidungen der Schule. Die Medienentwicklungsplanung setzt diese Konzepte über infrastrukturelle Entscheidungen um.

Diese Position wird auch im Positionspapier des Deutschen Städtetages[6] von April 2017 deutlich.

2. Medienbildungskonzept als Aufgabe der Schule

Das Medienbildungskonzept ist die Grundlage für das Lernen mit digitalen Medien in einer Schule. Es sollte sinnvollerweise mit dem Methodenkonzept, den schulinternen Arbeitsplänen und dem Fortbildungskonzept verknüpft sein.

Das Medienbildungskonzept einer Schule hat somit nicht nur die Aufgabe, die Ausgaben für Hard- und Software gegenüber dem Schulträger zu begründen, sondern vor allem pädagogische Konzepte zu beschreiben, mit denen die Schule durch den Einsatz moderner Medientechnik gute Bildung und Erziehung in ihrem Schulprogramm festschreibt. Darin ist beschrieben, welche IT- und Medienkompetenz den Schülerinnen und Schülern nach Schulform, Altersstufe und Unterrichtsfach vermittelt werden soll. Das Medienbildungskonzept muss das umfassende Lernen mit digitalen Medien an der Schule beschreiben. Der punktuelle Einsatz digitaler Medien im Unterricht, z.B. das gelegentliche Lernen im Computerraum, fördert keine neue Lernkultur. Sie kann nur entstehen, wenn die digitalen Medien ohne Medienbrüche im Lehr- und Lernprozess integriert sind. Das Medienbildungskonzept trägt dazu bei, dass Lehren und Lernen nicht in unzureichenden Strukturen stattfinden muss. In der Folge des ausformulierten Medienbildungskonzeptes kann der Fortbildungsbedarf eines Kollegiums ermittelt und nötige Ergänzungen zur IT-Infrastruktur ermittelt werden. Die Medienzentren und die von dort arbeitenden Medienberaterinnen und -berater unterstützen die Schulen bei der Erstellung der schulischen Medienbildungskonzepte.

Gute Informationsquellen zu diesem Thema sind:
https://ormedien.nline.nibis.de/nibis.php?menid=200
https://www.medienbildungskonzept.de/

3. Medienentwicklungsplanung als Aufgabe des Schulträgers

Wie oben bereits angesprochen gibt der Orientierungsrahmen Medienbildung und das Konzept „Ziellinie 2020“ kommunalen Trägern Hinweise für eine systematische und nachhaltige Medienentwicklungsplanung. Als Partner der Schulen unterstützt der Träger die technische Anschaffung und Umsetzung auf Grundlage der schulischen, pädagogisch orientierten Medienbildungskonzepte. Hierbei ist vor allem zu beachten, dass wenn Medienbildung nachhaltig funktionieren soll, die entsprechende Medientechnik auch die notwendige Wartungspflege erhält. Diese kann nur dann funktionieren, wenn es eine gut implementierte Kommunikations- und Unterstützungsstruktur gibt.  Im Anhang finden sie ein Diskussionspapier zu einem Wartungs- und Supportkonzept für schulische IT- und Medientechnik im Landkreis Harburg. Das Papier dient der Grundlage der Entwicklung einer Basisstruktur, die Medienbildung in Schule durch Nachhaltigkeit verlässlich unterstützen kann.[7]

Dieses wurde auch von der niedersächsischen Landesregierung erkannt, so dass es seit Januar 2017 eine neue Vereinbarung über die Kostentragung für systemadministrative Tätigkeiten im Schulbereich gibt. Die hierfür bereitgestellten Gelder sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 100% angestiegen.[8]

[1] Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule – Arbeitsfassung.pdf

[2] Kompetenzerwartungen / Kompetenzmatrix

[3] Medienkompetenz_in_Niedersachsen_Landeskonzept_Meilensteine zum Ziel.pdf

[4] LKM-Positionspapier_2015.pdf

[5] Konzept_Medienkompetenz_Niedersachsen_2016_06_24_Ziellinie 2020.pdf

[6] Deutscher_Städtetag_Lehren_Lernen_im_digit.Zeitalter.pdf

[7] Diskussionspapier_Wartungs-_und_Supportkonzept_Landkreis_Harburg.pdf – passwortgeschützt – bitte erfragen Sie das Passwort bei ihrer Medienberatung

[8] Auszug_Schulverwaltungsblatt_02_2017_Amtlicher_Teil_Adminstration.pdf

 

Stand: 28.11.2017 – Den gesamten Text können sie HIER ALS PDF herunterladen

Ekkehard Brüggemann und Sabine Bethke, medienpädagogische Berater des Landkreises Harburg.

Digitale Selbstverteidigung: Unterrichtsimpulse und Quellen zur Diskussion über Selbstdatenschutz und digitale Autonomie

Digitale Selbstverteidigung: Unterrichtsimpulse und Quellen zur Diskussion über Selbstdatenschutz und digitale Autonomie


„Zu argumentieren, man kümmere sich nicht um seine „Privatheit“ weil man nichts zu verbergen habe, ist nichts anderes als zu sagen, man kümmere sich nicht um „freie Meinungsäußerung“ weil man nichts zu sagen hat.“ – Edward Snowden[1] – Pic by Laura Poitras / Praxis Films, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org
Du musst um deine Privatsphäre kämpfen, sonst verlierst du sie.[2] – Eric Schmidt, CEO Alphabet Inc.[3] (Dachorganisation von Google Inc.) – Pic by Guillaume Paumier – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org

Als Pädagoge steht man heute häufig vor der Tatsache, dass Schülerinnen und Schülern doch recht arglos mit Ihren Daten hantieren und wir nicht immer wissen, wie damit umzugehen ist. In Diskussionen hört man immer wieder die Floskel „ich habe ja nichts zu verbergen“ oder „ist mir doch egal“. Eine gute, wenn auch etwas intellektuelle Beschäftigung mit dieser Form der Argumentation findet man bei Telepolis[4], eine allgemeinere bei Spiegel Online[5] und Amnesty International[6]. Im Gegensatz zu dieser Informations-Arglosigkeit scheint es in der Bevölkerung aber dennoch eine immer stärkere Verunsicherung zu geben, wie sicher unsere Daten im Netz eigentlich aufgehoben sind[7] [8].

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SAMR

SAMR

Das SAMR Modell wird in der Diskussion um den Einsatz von Medien- und Lerntechnologie in deutschen Schulen immer wichtiger. Um einen schnellen Einblick in dieses „Selbstbeobachtungswerkzeug“ zu schaffen habe ich die englischsprachige Version eines Erklärbildes der kanadischen Lehrerin Sylvia Duckworth auf Deutsch adaptiert. Hierbei wird das SAMR Modell nicht als hierarchisches Modell gezeigt, was ansonsten in der Interpretation zu diversen Mißverständnissen des Konzepts führen kann. Alternativ sind die Bereiche nebeneinander als „Bad der Möglichkeiten“ beschrieben. Sehr sinnvoll, wie ich finde!

SAMR_Bad

Das SAMR Modell – adaptiert mit Erlaubnis von Sylvia Duckworth – https://sylviaduckworth.com/ – Deutsche Übersetzung von Ekkehard Brüggemann – http://ekkib.de

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Austausch interaktiver Whiteboard Projektorenlampen

Austausch interaktiver Whiteboard Projektorenlampen
Videoprojektor - kompettes Lampenmodu

Videoprojektor – komplettes Lampenmodul – by Mr.checker (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Austausch von Videoprojektorenlampen der im Landkreis Harburg verbauten Interaktiven Whiteboards kann teuer sein. Muss es aber nicht!

Eine normale Videoprojektorenlampe hat im Jahr eine ungefähre Laufzeit von rund 800 Stunden. Die Lebensdauer einer solchen Lampe ist auf ca. 2000-3000 Stunden begrenzt. Zwar werden von den Herstellern höhere Laufzeiten angegeben, die Lichtausbeute reduziert sich aber erfahrungsgemäß radikal ab dieser Laufzeit. Normalerweise sind die einzelnen Videoprojektorenlampen in einem Modul verbaut.

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internetbasierte Cloud- und Kooperationswerkzeuge zur gemeinsamen Arbeit in Schule

internetbasierte Cloud- und Kooperationswerkzeuge zur gemeinsamen Arbeit in Schule

Generell möchten wir zunächst anmerken: Das Themenfeld ist SEHR komplex. Scheuen Sie nicht ein Gespräch mit Ihrer Medienpädagogischen Beratung zu suchen und klären Sie ihren individuellen Fall VOR der Einführung. Dennoch möchten wir hier relevante Punkte für den Einsatz von Cloud- und Kooperationsplattformen in Schule kurz für Sie zusammenfassen:

Kooperations- und Cloudplattformen:

Unter einer Kooperationsplattform ist jede serverbasierte Anwendung zu verstehen, die von Schulen zu Zwecken der Information, der Kommunikation sowie des Lehrens und Lernens betrieben oder genutzt wird. Kooperationssplattformen ermöglichen das gemeinsame Arbeiten von Kollegien im Internet gemeinsam mit oder auch ohne Schüler. Es gibt viele verschiedene Kooperationsplattformen* am Markt. Neben offenen und kostenfreien Lösungen wie z.B. Owncloud, Mediawiki, Moodle gibt es auch eine Menge verschiedener kommerzieller Anbieter.

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Unterrichtsmedien und Urheberrecht

Unterrichtsmedien und Urheberrecht

bomb-156107_1280Texte, Bilder, Töne, Filme und Computerprogramme bzw. deren beliebige Kombination unterliegen regelmäßig dem Schutz des Urheberrechts. Eine besondere Kennzeichnung ist dafür nach deutschem Recht nicht erforderlich.

Urheberrechtlich geschützt sind der Inhalt und die Gestaltung. Beim Kauf eines Buches z.B. erwirbt man das Eigentum am Papier, an der Druckerschwärze, dem Leim (der die Seiten zusammenhält), nicht jedoch an dessen Inhalt.

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Erdbeben – Entstehung und Folgen

Erdbeben – Entstehung und Folgen




Erdbeben – Entstehung und Folgen – 4673661

Schon seit Jahrtausenden fürchten sich Menschen vor Erdbeben – einer Naturgewalt, die regelmäßig ganze Landstriche verwüstet und tausende von Menschenleben fordert. Doch wie und warum Erdbeben entstehen, war lange Zeit nicht bekannt. Erst 1960 konnte sich Alfred Wegeners Hypothese durchsetzen, womit der Grundstein für die moderne Theorie der Plattentektonik gelegt war.
Der Film betrachtet sowohl tektonisch als auch sonstig bedingte Erdbeben und geht dabei insbesondere auf die unterschiedlichen Mechanismen der unterschiedlichen Plattengrenzen ein. Auch die Entstehung von Tsunamis durch Seebeben wird dargestellt. Einen weiteren Schwerpunkt stellen die Messbarkeit sowie die Vorhersagbarkeit von Erdbeben dar. Denn auch in Zukunft wird die Menschheit mit Erdbeben leben müssen, weshalb gilt die Infrastruktur und vor allem die Menschen selbst bestmöglich vor diesen Naturkatastrophen zu schützen.

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