Die Versorgung von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen mit Schutzartikeln stellt angesichts der derzeitigen Corona-Pandemie eine große Herausforderung dar. Ein Weg, die Bedarfe zu decken, kommt aus dem Hightech-Bereich: 3D-Drucker sind nicht nur in der Lage, Modelle, Werkstücke oder Dekorationsobjekte zu drucken – sie können auch Behelfsmasken produzieren. Das Medienzentrum im Landkreis Harburg und die zukunftswerkstatt Buchholz starten deshalb einen Aufruf zur Produktion dieser Behelfsmasken.

ein fertig produziertes Faceshield auf einem 3D-Drucker

ein fertig produziertes Faceshield auf einem 3D-Drucker

„Wir suchen Menschen, die im Besitz eines 3D-Druckers sind und die bei der Produktion von Behelfsmasken, sog. Faceshields, unterstützen wollen“, sagt Ekkehard Brüggemann, Leiter des Medienzentrums des Landkreis Harburg. Interessierte tragen sich bitte unten in das Formlar ein. Sie werden dann mit den nötigen Informationen, Druckaufträgen und gegebenenfalls auch Material versorgt. Die fertigen Teile werden zentral und kontaktlos am Medienzentrum eingesammelt und dort auch zusammengebaut. Der Prototyp der Masken, die aus festem PETG oder PLA bestehen und mit Wechselfolien aus einer PET-Folie ausgestattet werden, sind durch eine Community findiger Menschen aus aller Welt entwickelt worden. Das geplante Modell wurde dem Krisenstab Logistik der Kreisverwaltung des Landkreis Harburg vorgelegt, der auch die Weitervergabe organisieren wird. „Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele Besitzer von 3D-Druckern an dieser Aktion beteiligen und wir Menschen im Gesundheitssystem mit den Faceshields unterstützen können“, sagt Max Blindenhöfer, pädagogischer MINT Mitarbeiter der zukunftswerkstatt.

Sie könnne hier direkt Ihr Interesse bekunden – wir melden uns dann mit weiteren Details: