Das Judentum ist die älteste und kleinste Weltreligion. Es gilt als Ursprung der christlichen und islamischen Religion. Es gibt ungefähr 15 Millionen Juden, davon leben die meisten in Nordamerika und Israel.

Das Medienzentrum hat einen Judentum Koffer im Verleih, der für Kinder anschaulich die Religion mit verschiedenen Gebetsgegenständen erklärt. Außerdem Arbeitsmaterialien für die Lehrer und eine DVD ist mit dabei.

Menora Leuchter und Sederteller

Menora Leuchter und Sederteller

Jahwe als einziger Gott

Vor der jüdischen Religion glaubten die Menschen an viele Götter. Urvater Abraham zeigte Vertrauen in einen einzigen Gott: Jahwe. Gott versprach Abraham das „Gelobte Land“, dieses liegt im heutigen Israel. Nach dem jüdischen Glauben befreite der Prophet Moses das Volk der Israeliten aus der Knechtschaft in Ägypten. Er führte sie ins gelobte Land und erhielt von Gott die 10 Gebote.

Torarolle und Mesusa

Torarolle und Mesusa

Thora – die hebräische Schrift

Die Texte der Thora (übersetzt Weisung) sind auf Hebräisch, einer Sprache, in der man von rechts nach links liest. Wie auch im Christentum halten sich Juden an die 10 Gebote. Darin steht die Geschichte des Judentums und die Regeln für das Leben.

Im Mittelpunkt des jüdischen Lebens steht die Synagoge. Das ist ein Gebetshaus und Versammlungshaus zugleich. Die jüdische Gemeinde trifft sich hier, um zu beten, zu feiern oder zu diskutieren. In der Synagoge setzen die Jungen und Männer eine Kopfbedeckung, die Kippa auf. Das ist eine kleine Kappe, die die Ehrfurcht vor Gott symbolisiert.

Chanukka-Leuchter, 2 Kippa und DVD - Was glaubt man, wenn man jüdisch ist?

Chanukka-Leuchter, 2 Kippa und DVD – Was glaubt man, wenn man jüdisch ist?

Die jüdischen Gelehrten und Lehrer nennen sich Rabbiner. Sie haben in der jüdischen Gemeinde ein hohes Ansehen. Ihre Aufgabe ist es, die Gottesdienste durchzuführen und die Thora zu interpretieren.

Wie sieht das jüdische Leben aus?

Jüdische Gläubige finden in der Thora ihre Vorschriften. Wichtig ist zum Beispiel der „Schabbat“ (auch Sabbat). Das ist der Samstag, an dem niemand arbeiten darf.

Im Judentum gibt es einen eigenen Kalender und viele religiöse Feste und Feiertage. Das wohl wichtigste Fest für Jungen ist die „Bar Mizwa“. Dort werden 13-jährige Jungen als vollwertiges Mitglied in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen.

Gebetsriemen - Tefillin und Gebetsmantel

Gebetsriemen – Tefillin und Gebetsmantel

Wichtige Feiertage sind „Rosch Haschana“, das Neujahrsfest im Herbst und „Jom Kippur“, das ist ein Fastentag. Dann gibt es noch Wallfahrtsfeste, die auch sehr bedeutend sind und groß gefeiert werden.

Holocaust

Juden wurden im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) verfolgt und es wurden über sechs Millionen Juden in Konzentrationslagern umgebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Staat Israel gegründet.

Den Judentum Koffer können Sie auch auf der rechten Seite hier unter Edupool oder telefonisch reservieren und bei uns im Medienzentrum abholen. Weitere didaktische Medien, auch zum Download, finden Sie ebenfalls unter Edupool oder Merlin.